Wie Himmelsanker mir den Weg zum Film ebnet
1. Woche meines Praktikums

Wow, nun ist schon die erste Hälfte meines zweiwöchigen Praktikums verstrichen. Aber erst einmal Hi, oder wie man in Hamburg sagt Moin. Mein Name ist Tom, ich stehe kurz vor dem Abitur und interessiere mich für Film. Dieses Interesse ist auch der Grund für mein Praktikum bei Himmelsanker, denn eigentlich wohne ich gar nicht in Hamburg sondern in Neuss, eine Stadt bei Düsseldorf. Über einen Freund kenne ich Gökhan, den Gründer von Himmelsanker, dem ich meine Bewerbung für dieses Praktikum schickte. Und Bingo nun bin ich für zwei Wochen hier in Hamburg, nur warum bin ich hier genau?

Der Grund für Mein Praktikum

Der Grund für mein Praktikum ist, dass ich zum Film will, genau genommen möchte ich Regie studieren, am liebsten in München, nur ist es unglaublich schwierig in diesen Studiengang hineinzukommen. Wichtig ist praktische Erfahrung und um diese zu bekommen mache ich eben dieses Praktikum. Außerdem erhoffe ich mir einen Einblick in das professionelle Arbeiten zu bekommen und selber etwas für meine eigenen Projekte mitzunehmen. Ich versuche mich in allen Aufgaben, die mir Gökhan anvertraut, gut zu schlagen, um ein entsprechendes Zeugnis zu bekommen und mich für weitere Praktika und Jobs in der Filmbranche zu bewerben.

Mein Eindruck der Multimedia Produktion Himmelsanker

Das erste was ich mit Himmelsanker verbinde ist die herzliche Art mit der man mich am ersten Tag empfing. Und herzlich ist das Wort, welches wohl am besten meinen Eindruck widerspiegelt. Gökhan, mit dem ich mich auf Anhieb sehr gut verstand und Phillip, ein Kommunikationsdesigner und Student, der für Himmelsanker die Grafikarbeiten übernimmt, schlossen mich schnell in ihre Herzen. Auch Max, der Mediengestalter des Unternehmens, stellte sich als ein äußerst netter und gewissenhafter Angestellter heraus, mit dem ich gerne arbeite. Die Beziehung zwischen uns und unseren Chef, den ich auch von Beginn an duzte, nahm ich als eine freundschaftliche Bindung wahr. Ich bemerkte sehr schnell wie wichtig der Punkt „Spaß an der Arbeit“ in dem Konzept von Himmelsanker ist. Schon nach dem ersten Tagen fühlte ich mich als Teil des Teams. Selten fühlte ich mich wie das fünfte Rad am Wagen. Inzwischen bin ich soweit, dass es nichtmehr nur Gökhans Himmelsanker, oder Max Himmelsanker, oder Phillips Himmelsanker, sondern auch ein bisschen mein Himmelsanker ist, wo ich an Projekten mithelfe und Produkte wie diesen Blog hier miterschaffe – ein tolles Gefühl!

Der Ablauf meines Praktikums und meine Aufgaben

An meinem ersten Tag bewertete ich mit Gökhan Bilder, aus einem Fotoshooting, welches eine Woche zurücklag. Er erklärte mir, was bei einer Komposition wichtig sei und was das Gefühl von Harmonie beim Betrachter hervorrufe. Daraufhin nahm er sich Zeit meinen Kurzfilm, den ich zur Bewerbung eingeschickt hatte, ein weiteres Mal durchzuschauen und mir zu erklären, was ich nächstes Mal besser machen könnte. Eine Lektion die äußerst aufschlussreich für mich war.
Generell war Montag der Tag des Kennenlernens und Entdecken, denn der Chef zeigte mir auch noch das Studio.

Doch Dienstag begann für mich die Arbeit. Gökhan setzt mich daran mich an dem Sounddesign und dem Colorgrading (Farbkorrektur) eines Werbefilmes auszuprobieren, dabei erklärte er mir einige wichtige Details, die ich für mich persönlich mitnehmen konnte. Als ich am Ende des Tages in meine Unterkunft fuhr, war ich von einem gewissen Stolz erfüllt, guckte ich mir doch den Spot öfter an und wusste, dass ich dazu beigetragen hatte, auch wenn noch gegenkorrigiert wurde

Mittwochs lernte ich Max, den Mediengestalter kennen, der meistens von Zuhause aus Arbeitet. Zusammen erstellten wir das Webdesign für einen Kunden. Ich bearbeitete für die Präsentation die Bilder, die Max in das Layout schließlich implementierte. Auch wenn es diesmal nichts mit Film zu tun hatte, war es doch nicht uninteressant, und ich war froh auch das Webdesign kennengelernt zu haben.

Der stellte sich als Tag heraus in dem ich zum Eigenmarketing von Himmelsanker beitrug, indem ich Texte für Social-Media-Plattformen wie z.B Facebook, Instagram etc. schrieb und auch Making-Of farblich bearbeitet. Auch wenn an einigen Stellen noch deutlich nachgebessert wurde, habe ich einen tollen Eindruck über die vielfältige Arbeit bei Himmelsanker miterleben dürfen.

Am Donnerstag war einer der besten, die ich bis jetzt hatte. Max und ich besuchten einen Kunden, den wir die fertige Website (die wir an dem Mittwoch erstellt hatten) vorstellten. Für mich war das Gespräch wie Lorbeeren ernten, der Arzt, der der Kunde war, war begeistert und hatte nur wenige Wünsche für die Veränderung der Seite. Doch mich überraschte auch das direkte und ehrliche Gespräch mit dem Kunden, in welchem man Max Leidenschaft für seine Arbeit deutlich heraushörte. Für mich war dies ein Schlüsselmoment, denn ich lernte einiges über den Umgang mit Kunden und das Business an sich.

Persönliches Fazit

Nach meiner ersten Woche bei Himmelsanker muss ich sagen, dass ich zwar noch nicht gedreht habe, allerdings unheimlich viel über das Filmemachen und die Strukturen in einer Multimedia-Produktion gelernt habe. Ich fühle mich wie ein Teil des Teams und bin sehr froh, dass ich einen Chef wie Gökhan habe, der zwar Ansprüche, aber auch Verständnis hat und eine Menge Spaß bei der Arbeit vermittelt. Jedem der ernsthaft darüber nachdenkt, ein Praktikum in diesem Unternehmen zu machen, kann ich es nur nahe legen. Ich freue mich ganz besonders auf meine letzte Woche bei Himmelsanker, da ich selbst als Teil eines Drehs eingeplant bin. Um welchen Dreh es sich genau handelt, erfahrt ihr beim nächsten Blogeintrag