Wie Himmelsanker mir den Weg zum Film ebnet 2. Woche meines Praktikums

Wow, das Wochenende war schneller vorbei gewesen als Gedacht, nun begann mit dem Montagmorgen die neue Woche, meine letzte bei Himmelsanker. Für mich ist ein gewöhnlicher Montagmorgen meist mit manischen Depressionen verbunden, anders war es jedoch diese Woche. Ich freute mich auf die Arbeit und als ich im Studio stand, war ich voller Tatendrang.

Der Montag begann für mich damit, mit Phillip gemeinsam, das Greenscreen für den Coach und Kunden Herman Richter zu optimieren. Phillip erklärte mir einige Tricks, wie man mit dem Schnittprogramm besser einzelne Frames schneiden könne. Ehrlich gesagt war ich auf diesem Gebiet noch blutiger Anfänger, doch Phillip brauchte nicht lange, um mir dir Grundlagen beizubringen. Zwar musste er am Ende meine Version noch einmal überarbeiten, aber ich habe meine ersten Erfahrungen mit dem Grrenscrenn gemacht.

Am Dienstag besuchte ich Max. Ich freute mich ihn nach dem Wochenende wiederzusehen. Zusammen designten wir die Seite für den Blog, die wir später auf der Website einfügen würden. Dann begann die Generalprobe, mein erster Blogeintrag wurde formatiert und hochgeladen. Zwar war er noch nicht öffentlich zu sehen, doch trotzdem freute ich mich den Text in seiner Finalen Fassung zu sehen.

Der Mittwoch ging als einer der besten Tage meines Praktikums in die Geschichte ein. Noch am Dienstagabend bekam ich von Gökhan einen Anruf, ich solle zum morgigen Tag mehrere Outfits mitnehmen, denn am Mittwoch wurde gedreht. Nur was wurde gedreht? Wir drehten einen Bewerbungsfilm für mich! Ein Geschenk Gökhans, für das ich unglaublich Dankbar war. Die ersten Stunden des Tages dachten wir uns ein Konzept aus und machten uns Gedanken wie wir mich am besten in dem Film darstellen könnten. Danach wurde vor dem Greenscreen das Interview gedreht. Mein Chef erklärte mir genau, wie ich das Filmlicht setzen könnte, um einen möglichst passenden Look zu erschaffen. Nachdem Licht, Greenscreen, Kamera und Ton fertig waren begann das Interview. Gökhan stellte mir eine Stunde lang Fragen. Am Ende des Tages klapperte ich noch einige Kostümverleihe ab, denn am nächsten Tag würden wir uns Kreativ im Planten un Blomen austoben.

Der Donnerstag war wahrscheinlich der beste, aber leider auch schon der letzte Tag meines Praktikums. An diesem Tag trafen wir uns Direkt im Hamburger Garten Planten u Bloomen, da wir eine jungelartige Kulisse suchten. Denn der Bewerbungsfilm begann mit einer Anlehnung an den Film Indiana Jones. An diesem Set waren wir zu viert. Gökhan, Phillip, ein Freund von mir namens Justus und eben ich. Ich steckte in der Rolle des legendären Archäologen, Justus spielte einen Araber, Phillip und Gökhan waren hinter der Kamera beschäftigt. Wir alle am Set hatten unglaublich Spaß, es war auch interessant mal vor der Kamera zu stehen. Es zeigte mir wie schwierig es ist eine Rolle zu Spielen. Nachdem wir die Szenen gedreht hatten, ging es direkt wieder zum Coach Hermann Richter, auch hier hatte ich vor der Kamera zu tun. Inzwischen viel es mir schon einfacher, denn ich musste mich selbst spielen. Ich war ebenso erfreut den Hermann kennenzulernen, der mir kurzerhand ein Coaching schenkte. Vom dreh aus fuhr mich Gökhan direkt an den Bahnhof, nach einer herzlichen Verabschiedung mit meinen Kollegen und meinem Chef, stieg ich in den Zug und lies Hamburg, lies das Praktikum, ja lies Himmelsanker hinter mir.

Nun da ich wieder in Neuss bin, diesen Artikel schreibe und mich wieder eingelebt habe, muss ich sagen: Himmelsanker fehlt mir.